World Usability Day in Berlin

Am 12. November 2009 findet der diesjährige Wold Usability Day statt.
Auf dem Berliner Event des WUD werden am Beispiel verschiedener Produkte und Services der Deutschen Bahn einige Workshops von erfahrenen Usability-Profis durchgeführt.

Programminformationen und Workshop-Anmeldung

One Comment

  1. Hallo HF-Gemeinde,

    ich gewöhn mich grade an die ganzen Funktionalitäten dieser Website und hab gesehen, dass man auch zu Veranstaltungen Kommentare schreiben kann, also hier meiner:

    Am 12.11.09 war ich im Rahmen meines Studentenjobs mit meinem Chef auf dem World Usability Day (WUD) in Berlin.

    Da sich unser Unternehmen noch in der Gründungsphase befindet und sich im Kern mit nutzer(un)freundlichen Produkten und Services auseinander setzt, war der WUD eine perfekte Gelegenheit Gleichgesinnte und Profis zu treffen.
    Vom Netzwerk- und PR-Gedanken für unser Start-UP ganz abgesehen ;) .

    Veranstaltungsort war das Tageszentrum der Berliner Stadtmission nahe dem Hauptbahnhof. Ein grosser Saal und verschiedene Räume boten ausreichend Platz um den Tag in verschiedenen Tracks/Workshops über die Bühne zu bringen.

    Peter Sikking eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Erklärungsversuch, was Usability eigentlich ist..auch er hatt hier seine Schwierigkeiten und kam demnach gleich zum Konzept der Veranstaltung – und die hieß Workshop, Workshop und nochmals Workshop. Seiner Meinung nach lasse sich Usability eben am besten erklären, wenn man’s macht und dazu hatten wir Profis dabei an diesem Tag.
    Unter dem grossen Motto “Probefahrt Usability” nahmen sich verschiedene Ganztages und Halbtages-Workshops den Berliner Hauptbahnhof und ausgewählte Services der Deutschen Bahn unter dem Focus “Benutzerfreundlichkeit” vor.
    Ich selbst nahm an der “Open Session” (kurzfristig eingerichteter Workshop zum Thema Personas) und dem Workshop “Is Berlin’s main railway station convenient to foreign travelers?”
    Wir gingen, so wie ich es erhofft hatte, direkt in’s Feld und lösten verschiedene alltägliche Aufgaben, denen man sich als ausländischer Tourist gegenüber sieht. Anschließend analysierten wir die Unwegbarkeiten anhand verschiedener Techniken, zur Lösunggenerierung kamen wir aus Zeitgründen leider nicht mehr.
    Am Ende des Tages wurden die Ergebnisse einiger Arbeitskreise dem Plenum vorgestellt. Hier stellte sich unter anderem heraus, dass der Berliner Hauptbahnhof ein beeindruckendes architektonisches Gebilde ist, was aber andererseits an der ein oder anderen Stelle signifikanten Bedarf an Verbesserungen aufweist, um den Menschen die hier ankommen, das Verkehrsmittel wechseln oder sich auf die Reise machen wollen in puncto Benutzerfreundlichkeit entgegenzukommen.

    Neben den ganzen Workshops waren auch die ein oder anderen Sponsoren und Firmen auf dem WUD vertreten, hier hatte die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Technik (z.B. Eye-Tracking Hard- und Software) und Know-How live vor Ort zu erleben.

    Abgerundet wurde der Tag durch ein Buffet, das den Angereisten die Möglichkeit eröffnete in geselliger Runde das Erlebte des Tages mit anderen Freunden der Nutzer nochmals zu reflektieren und die ein oder andere Visitenkarte zu tauschen.

    Ich habe auch gehört, dass der ganze harte Kern der Teilnehmer später noch bei einem Versöhnungsbier auf dem Hauptbahnhof gesehen wurde…na denn. Ich freu mich auf’s nächste Jahr!

    Gruss

    Christian

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